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Heftig….

Also das war gestern echt heftig. Die ganze Zeit ging es mir schon nicht so besonders. Nichts Schlimmes, aber halt auch nicht wie sonst. Etwas langsamer, etwas träger – ich dachte zuerst, das wäre diese Affenhitze da draußen. Aber vorgestern ging es mir dann so übel, dass mein Schwanzkringel runter hing und ich noch nicht mal Lust zum Betteln hatte. DAS machte meine Mama dann sofort total stutzig.

Als dann auch noch das ganze Essen wieder raus kam und sogar das Wasser, das ich getrunken habe, ist sie mit mir in die Tierklinik gefahren. Unsere Tierärztin hatte geschlossen, aber der Arzt dort war auch sehr nett. Ich bekam eine Spritze gegen das Brechen und eine Spritze gegen Bauchweh. Das war ja auch alles wichtig, weil ich schließlich meine Epilepsie-Tabletten nehmen muss – und die sollen ja auch drin bleiben. Mit Leberwurst ging das auch, aber mehr konnte ich nicht essen. Ich stand auch immer so rum, einfach so. Weil mein Bauch weh tat, aber ich konnte das ja meiner Mama nicht sagen. Die ist dann am nächsten Tag noch mal mit ihr zu unserer Tierärztin gefahren, weil sie sah, dass es mir nicht gut ging. Die hat mich dann komplett auf den Kopf gestellt. Mit großem Blutbild, Infusion, Ultraschall und sogar den Bauch hat sie mir nackig rasiert. Ich war so erledigt, ich konnte mich nicht mal richtig wehren. Aber immerhin ging es mir nach der Infusion etwas besser und wir wussten, was mich da so quält: eine richtig heftige bakterielle Infektion. Die Blutwerte waren echt sch…. und auf dem Ultraschall sah man, dass die Darmschlingen extrem entzündet sind. Also ich war richtig, richtig übel krank.

Aber wie unsere geniale Tierärztin nun mal ist: die kriegt das in den Griff. Ich bekam wieder mal Spritzen, diesmal mit Antibiotika. Schonfutter, eine Kur, um die Darmflora wieder aufzubauen, und Antibiotika für die nächsten 14 Tage. Ich hab dann meiner Mama auch den Gefallen getan und ein bisschen gegessen, damit ich die Medikamente nehmen kann und irgendwie ging es mir da auch schon ein kleines bisschen besser. Nachts bin ich zu ihr ins Bett gekrabbelt, um zu kuscheln und hab dann ganz gut geschlafen.

Morgens standen wir dann auf und was soll ich sagen? Das Schwänzchen ist wieder gekringelt und hey, wenn die Kühlschranktür aufgeht, bin ich wieder da 🙂 Am Montag haben wir wieder Termin bei unserer Tierärztin und ihr werdet sehen: sie wird begeistert von mir sein!

Und nun haben meine Menschen mir auch noch so ne Tussi an die Backe geklebt….

Man mag es ja gar nicht glauben, aber meine Menschen muten mir jetzt tatsächlich so eine Tussi zu. Im Oktober 2018 sind wir weggefahren. Man denkt sich ja nichts Schlimmes dabei. Autofahren an sich ist ja total cool. Aber dann…. holen die mich aus meiner Box und stellen mir so ein ganz kleines, zierliches Mopsmädchen vor. 6,4 kg und klitzeklein. Ja, auf den ersten Blick war sie ja ganz nett. So zurückhaltend und schüchtern. Aber hab ich denn gesagt, dass wir sie deshalb gleich mitnehmen müssen??? 1 1/2 Jahre alt, also quasi noch ein Welpe. Soll ICH mich vielleicht um sie kümmern? So ne Tussi mit rosa Jacke und pinkfarbenem Geschirr – wie sieht das denn aus? PeinlichST. Zuerst dachte ich ja noch, die bleibt nur auf Besuch. Aber nein, die ist tatsächlich geblieben und ich muss jetzt ALLES mit ihr teilen.

 

 

 

Tierarzt-Besuch

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Der Tierarzt-Besuch heute hat etwas länger gedaert. Dafür haben wir aber viel erledigt bekommen:

  • letzte Abschlussuntersuchung Auge: es ist wieder alles in Ordnung, lediglich eine kleine Stelle bleibt, die aber nicht stört. Quasi wie eine Narbe. Man sieht sie, wenn man mir tief in die Augen schaut.
  • ich wiege jetzt 10,5 kg. Wird wohl am Winterfell liegen (im August besonders schwer ausgeprägt).
  • Maniküre und Pediküre erledigt. Menno, das ist ja lästig. War aber vor allem hinten wirklich nötig.
  • Futter-Umstellung war auch okay. Laut Tierärztin kann man nie so genau sagen, was das beste Futter ist. Es kommt drauf an, wie ich es vertrage. Und da ich das Mopsfutter von Royal Canin gut finde, darf ich es auch weiter bekommen. Mit Barfen hat Mama ja leider aufgehört (wegen Campylobakter-Erkrankungen in der Familie)
  • und dann gab es noch eine neue Packung Luminal für mich. 120 Tabletten fast 78 Euro. Aber egal, ich hatte seither keinen Anfall mehr und darüber sind wir alle ganz happy *klopfaufholz*
  • Last but not least: die Tollwutimpfung. Meine Mopsmama ist ja ganz schön erschrocken, als sie einen Beitrag bei Facebook gesehen hat, was passiert, wenn man in Holland angehalten wird und der Hund keine gültige Tollwutimpfung hat. Er gilt dann als „Verwahrobjekt“ und kann bis zu 6 Wochen aus Quarantäne-Gründen in einem kleinen Käfig festgehalten werden. Nein, das wollen wir auf gar keinen Fall und wir fahren häufig nach Holland ans Meer. Also schnell die Impfung auffrischen, war ja nur ein kleiner Picks.

Aber anschließend war ich schon richtig, richtig müde. Noch müder als sonst:

Hornhautverletzung beim Mops

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Also manchmal….. jetzt kriegt Wilson ja schon die Tabletten gegen epileptische Anfälle und ist manchmal ganz schön müde. Und nun mussten wir gestern schon wieder zur Tierärztin: er hat sich irgendwie die Hornhaut verletzt. Gestern mussten wir jede Stunde Tropfen ins Auge machen. Heute 5x von der einen Sorte und noch 2x von der anderen Sorte. Morgen weitermachen und abends wieder zur Tierärztin, um zu schauen, ob das Auge sich verbessert hat. Drückt uns die Daumen! Und er ist sooooo lieb bei der ganzen Tropferei.

 

Update 25.01.17:

die Verletzung scheint sehr gut zu verheilen, die Tierärztin ist super-zufrieden mit Herrn Wilson. Anscheinend war der Kratzer so tief, dass beinahe…. nun ja, denken wir erst gar nicht dran. Mittlerweile braucht er „nur“ noch 5x Tropfen am Tag. Freitag dann wieder Kontrolle. Ich bin soooo froh, dass Wilson sich das machen lässt und auch nicht kratzt. So müssen wir ihm keine Halskrause anziehen – da wäre schlimm geworden.

 

Update 03.02.17:

heute noch mal Untersuchung – wie jede Woche. Die Verletzung ist gut verheilt – hurra!

Nun gab es noch mal neue Tropfen zusätzlich, damit der rote Fleck weggeht. Also 3 verschiedene Tropfen am Tag. 4x insgesamt. Aber Herr Wilson hält so schön ruhig, dass das gar nicht so schlimm ist. Auch heute bei der Tierärztin – die Ruhe in Person. Sogar Blut hat er sich ohne Jammern nehmen lassen – beim letzten Mal ist nicht nur das Blut gespritzt, sondern auch noch die Spritze bis an die Tür geflogen. Heute: allerliebst und superbrav. Damit kann nun ein Blutbild gemacht werden, ob er genug von dem Epilepsiemedikament bekommt oder ob man es anders dosieren muss. Die anfängliche Müdigkeit ist übrigens weg, er ist wieder „total normal“.

 

Update 09.03.17:

jetzt hat sich alles eingependelt. Das Auge ist in Ordnung. Wenn das Fläschchen mit den Tropfen leer ist, müssen wir noch einmal zur Nachkontrolle hin.

Die Epilepsiemedikamente waren laut Blutbild auch in der richtigen Dosierung – an der unteren Grenze. Hoffentlich muss er nie wieder so einen Anfall mitmachen.

 

Krampfanfall beim Mops

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Heute leider ein weniger schöner Beitrag. Herr Wilson hatte gestern den zweiten Krampfanfall. Der erste kam am 12.12.16 aus dem Mittagsschlaf heraus. Der Anfall dauerte etwa 2 Minuten, danach war er wieder komplett klar und orientiert. Die Tierärztin hat ihn sofort untersucht und alles war in Ordnung: Reflexe, Blut und was man sonst noch untersucht. Auch das Blut, das im Labor auf Krankheiten untersucht wurde, die Epileptische Anfälle auslösen könnten, war okay.

Wir hatten gehofft, dass es ein einmaliger Anfall bleiben würde, aber gestern (07.01.17) kam dann noch im Schlaf morgens der nächste. Dauer etwa 1 Minute. Danach war er sofort wieder ganz normal. Am Montag wird mit der Tierärztin die Einstellung mit Medikamenten besprochen. Ein CT wurde schon vorgeschlagen.

Falls also jemand Tipps oder Erfahrungen hat, würden wir uns sehr freuen.

Zur weiteren Info: Wilson wird seit 2 Jahren gebarft, bekommt aber auch mal was vom Tisch oder ein „normales“ Leckerli. Er hatte als Welpe Probleme mit der Hüfte, was sich aber dank Barfen, Physiotherapie und viel Bewegung gut entwickelt hat. Von Elterntieren oder Geschwistern ist nichts bekannt. Er hat überhaupt keine Probleme mit der Atmung, auch nicht bei langem Laufen oder heißem Wetter. Bei einer Impfung ist er mal umgekippt (so eine Mehrfachimpfung), deshalb hat er nur die Grundimpfung als Welpe bekommen.

Update:

09.01.17: Die Tierärztin unseres Vertrauens hat uns Luminal verschrieben. Wir beginnen mit einer ganz kleinen Dosis: eine viertel Tablette morgens und abends. In vier Wochen wird ein Blutbild gemacht und dann sehen wir weiter.

#epileptischeanfälle #Epilepsie #Epilepsiebeimhund #Epilepsiebeimmops

 

 

 

 

 

Hundeschule

Selbstverständlich bin ich auch in den Genuss einer Hundeschule gekommen. Welpenschule, Kleinhundegruppe, Waldgruppe und Stadtgruppe.

Fazit: ich weiß ganz genau, wie man sich als wohlerzogener Hund benimmt. Theoretisch….. Aber nur, wenn es auch ein Leckerli dafür gibt. Ansonsten stelle ich meine Ohren auf Durchzug.

 

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Mops-Freunde

Ich mag ja nicht unbedingt alle anderen Hunde – muss ja schließlich auch noch mit einem Bobtail und einer Australian-Shepherd-Mix-Hündin zusammenleben. Aber andere Möpse und Französische Bulldoggen mag ich wirklich gerne. Und Dackel!

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Ob mir hier der ein oder andere einen Gruß da lassen würde? Ihr könnt mir sehr gerne ein Foto schicken, ich füge es dann hier ein. Darüber würde ich mich wirklich total freuen!

 

Name: Melanie Mardini

Email: melanie_mardini@hotmail.de

Website:

Comment: Wir grüßen Herr Wilson und freuen uns auf den nächsten Spaziergang

Es grüßen dich deine Freunde Teddy und Graf

 

Ach, wie anstrengend ist so ein Mopsleben!

Ich glaube nicht, dass ihr euch vorstellen könnt, wie anstrengend so ein Mopsleben wirklich ist. Ständig muss ich mit den Menschen irgendwohin laufen – man weiß ja nie, was die machen, wenn ich nicht dabei bin. Ich muss mit ins Wohnzimmer, in den Garten, in die Küche (vor allem in die Küche!!!) und wenn Mama nicht aufpasst, dann gehe ich auch mit ins Bad. Ich werde ständig  hochgehoben und getätschelt, dauernd muss ich auf dem Schoss sitzen und Besuch begrüssen – es ist schon eine Heidenarbeit.

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